On The Books (OTB)

Warum ist OTB im Hotel wichtig?

Die laufende Beobachtung liefert ein aktuelles Bild der bestehenden Buchungen, zeigt Nachfragetrends und stützt Preis- und Verfügbarkeitsentscheidungen. 

So lässt sich:

  • prüfen, ob Auslastungsziele erreicht werden, 
  • die aktuelle Performance mit Vorjahreswerten vergleichen, 
  • Nachfrage-Spitzen und -Dellen früh erkennen 
  • und die Ratensteuerung zur Umsatzmaximierung anpassen. 

Hoher OTB für ein künftiges Datum kann Preissteigerungen rechtfertigen (bei anhaltender Nachfrage); niedriger OTB spricht für Promotions oder Angebotsanpassungen. 

OTB ist zudem zentral bei Gruppen-/Eventanfragen: Im Abgleich mit Kapazität und Forecast entscheidet das Haus, ob eine Anfrage angenommen wird (siehe auch Displacement-Analyse).

Wie wird OTB im Hotel analysiert?

OTB wird täglich oder wöchentlich in Kalender-/Tabellenreports verfolgt. 

Der Mehrwert liegt im Vergleich: Bestände werden mit Pickup (tägliche Neubuchungen) und Historie gespiegelt. 

Eine heutige Auslastung auf Vorjahresniveau bedeutet nicht automatisch gleiches oder höheres Ergebnis – dafür müssen OTB-Daten zu Occupancy, ADR und RevPAR mit dem gleichen Stichtag des Vorjahres abgeglichen werden. 

Praktisch heißt das: den damaligen Verkaufsstand (Forecast/On-the-Books) heranziehen und mit den aktuellen Zahlen vergleichen

So wird klar, ob die Performance wirklich steigt, die Preisstrategie passt oder ob Korrekturen bzw. gezielte Angebote nötig sind.

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