Google Unternehmensprofil für Hotels richtig optimieren
So erstellen und optimieren Sie Ihren Google-Eintrag für mehr Besuche auf Ihrer Website.
Wenn Reisende nach dem Namen Ihres Hotels oder nach einer Unterkunft an Ihrem Reiseziel suchen, sehen sie häufig zuerst Ihren Google-Eintrag und erst danach Ihre offizielle Website.
Das Google Unternehmensprofil, das noch oft unter seinem früheren Namen Google My Business bekannt ist, erscheint in der Google-Suche und auf Google Maps.
Dort können Fotos, Rezensionen, Standort, Kontaktdaten, Ausstattung und teilweise auch Preise und Buchungsmöglichkeiten angezeigt werden. Reisende sollen auf einen Blick erkennen, ob der Betrieb zu ihrem Aufenthalt passt und wie sie ihn kontaktieren oder buchen können.
Kein Google Unternehmensprofil zu haben oder einen unvollständigen und veralteten Eintrag zu führen, ist daher nicht nur ein Problem für den Außenauftritt. Es kann Ihrem Betrieb erschweren, sich von Mitbewerbern abzuheben, neue Gäste zu erreichen und sie zur Direktbuchung zu führen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie das Google Unternehmensprofil für Hotels funktioniert, welche Beherbergungsbetriebe es nutzen können und welche Elemente Sie für mehr Sichtbarkeit optimieren sollten.
Außerdem können Sie einen kostenlosen Guide mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Screenshots und direkten Links zur offiziellen Google-Dokumentation herunterladen.
Das Wichtigste in Kürze
Mit dem kostenlosen Google Unternehmensprofil steuern Sie, wie Ihr Betrieb in der Google-Suche und auf Google Maps dargestellt wird.
Damit der Eintrag effektiv funktioniert, sollten Sie Inhaberschaft und Zugriffsrechte kontrollieren, die richtige Kategorie wählen, Kontaktdaten und Ausstattung aktuell halten, aussagekräftige Fotos veröffentlichen und Rezensionen sorgfältig verwalten.
Um zusätzlich Preise, Verfügbarkeiten und direkte Buchungslinks anzuzeigen, muss der Betrieb mit dem Google Hotel Center verbunden sein. Diese Anbindung erfolgt in der Regel über eine Booking Engine, ein PMS, einen Channel Manager oder einen anderen Konnektivitätspartner.
Hotels und Ferienunterkünfte nutzen dabei nicht immer denselben Weg. Geeignete Hotels können ein reguläres Google Unternehmensprofil verwalten, während Ferienwohnungen in der Regel über einen integrierten Partner bei Google Ferienunterkünfte veröffentlicht werden.
Was ist das Google Unternehmensprofil und warum ist es für Hotels wichtig?
Mit dem kostenlosen Google Unternehmensprofil verwalten Sie, wie Ihr Betrieb in der Google-Suche und auf Google Maps erscheint.
Ein Hoteleintrag kann den Namen des Betriebs, den Standort, die Route, die Telefonnummer, die offizielle Website, Fotos, Rezensionen, Check-in- und Check-out-Zeiten sowie die wichtigsten Ausstattungsmerkmale anzeigen.
Ist der Betrieb über das Google Hotel Center mit den Hotelsystemen von Google verbunden, können zusätzlich Preise, Verfügbarkeiten und Buchungslinks erscheinen.
Damit der Google-Eintrag Ihres Hotels wirksam ist, sollte er drei Fragen sofort beantworten:
- Ist das die Unterkunft, nach der ich suche?
- Bietet sie das, was ich brauche?
- Wie kann ich buchen oder Kontakt aufnehmen?
Sind diese Informationen nicht auf Anhieb erkennbar, wechseln Reisende möglicherweise zum nächsten Eintrag, ohne Ihre Website überhaupt zu besuchen.
Welche Beherbergungsbetriebe können ein Google Unternehmensprofil nutzen?
Hotels und geeignete hotelähnliche Beherbergungsbetriebe können ein Google Unternehmensprofil führen. Für Ferienhäuser und Ferienwohnungen gilt dies in der Regel nicht.
Laut den offiziellen Richtlinien zur Berechtigung muss ein Unternehmen über eine physische Präsenz verfügen und während der angegebenen Öffnungszeiten direkten Kontakt mit Kunden haben.
Im Beherbergungssektor zählen dazu in der Regel Hotels und vergleichbare Betriebe, die Übernachtungen anbieten, öffentlich erkennbar sind und über eine Rezeption oder eine Betreuung vor Ort verfügen.
Für Ferienunterkünfte und Property Manager gilt ein anderer Weg.
Ferienunterkünfte und Property Manager: So erscheinen sie auf Google
Objekte, die ausschließlich vermietet werden, etwa Ferienhäuser und Ferienwohnungen, können in der Regel kein klassisches Google Unternehmensprofil nutzen.
Eine Ferienunterkunft kann dennoch über das offizielle Programm Google Ferienunterkünfte auf Google erscheinen. Die Verwaltung erfolgt über das Google Hotel Center.
Den Eintrag können Sie dabei nicht selbst direkt erstellen. Die Daten müssen von einem zugelassenen Konnektivitätspartner an Google übermittelt werden, zum Beispiel von einem PMS, Channel Manager, einer Booking Engine oder einem Buchungsportal.
Die Liste der zugelassenen Partner finden Sie auf der entsprechenden Google-Seite.
Property Manager können für ihr eigenes Unternehmen ein Google Unternehmensprofil erstellen, wenn dieses über einen geeigneten Unternehmensstandort verfügt. Das Profil stellt das Verwaltungsunternehmen dar, während die einzelnen Apartments über Google Ferienunterkünfte veröffentlicht werden.
Die Unterscheidung lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Betriebsart | Präsenz auf Google |
Hotel mit Betreuung vor Ort | Google Unternehmensprofil |
Geeignetes Bed & Breakfast, Gästehaus oder Ferienhof | Google Unternehmensprofil |
Gruppe mit mehreren eigenständig geführten Hotels | Ein Google Unternehmensprofil pro Hotel |
Ferienhaus oder Ferienwohnung | Eintrag bei Google Ferienunterkünfte über einen Partner |
Property-Management-Unternehmen | Google Unternehmensprofil des Unternehmens |
Portfolio aus Ferienunterkünften | Ausspielung über das Google Hotel Center |
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und zur Funktionsweise des Kanals finden Sie auf der offiziellen Google-Seite zu Google Ferienunterkünfte.
So erstellen oder beanspruchen Sie den Google-Eintrag Ihres Hotels
Bevor Sie ein neues Google Unternehmensprofil erstellen, suchen Sie in der Google-Suche und auf Google Maps nach dem Namen Ihres Betriebs.
Der Eintrag Ihres Hotels könnte bereits vorhanden sein, weil er früher angelegt wurde, etwa von einem ehemaligen Mitarbeitenden, oder weil Google ihn automatisch anhand anderer Quellen erstellt hat.
Existiert bereits ein Eintrag, sollten Sie keinen zweiten erstellen. Beanspruchen Sie stattdessen das vorhandene Profil, damit Rezensionen, Fotos und Informationen nicht auf zwei unterschiedliche Ergebnisse verteilt werden.
Ist noch kein Hoteleintrag vorhanden, können Sie ihn unter business.google.com/add erstellen. Dafür geben Sie den Namen des Betriebs, die Kategorie, die Adresse, die Telefonnummer und die offizielle Website ein.
Anschließend bietet Google eine oder mehrere Möglichkeiten zur Verifizierung an, zum Beispiel per Video, Telefon, E-Mail oder über ein anderes verfügbares Verfahren.
So optimieren Sie Ihr Google Unternehmensprofil für mehr Sichtbarkeit und Buchungen
Ein Google Unternehmensprofil zu optimieren bedeutet nicht, jedes verfügbare Feld auszufüllen oder möglichst viele Suchbegriffe einzubauen.
Es geht darum, Google klar zu vermitteln, welche Art von Betrieb Sie führen, und Reisenden gleichzeitig die Informationen zu geben, die sie für ihre Entscheidung, den Besuch Ihrer Website und die Buchung benötigen.
Dafür sollte das Profil vier Aufgaben erfüllen: bei den richtigen Suchanfragen relevant sein, Unsicherheiten reduzieren, Gäste zum Direktkanal führen und bereits vor dem Aufenthalt Vertrauen schaffen.
1. Helfen Sie Google, Ihren Betrieb richtig einzuordnen
Name, Kategorie, Adresse und Kontaktdaten bilden die Grundlage des Profils. Beschreiben sie den Betrieb nicht korrekt, können auch gute Fotos und Rezensionen ihre Wirkung nicht vollständig entfalten.
Verwenden Sie den tatsächlichen Hotelnamen und die passende Kategorie
Der Name im Hoteleintrag sollte mit der Bezeichnung übereinstimmen, die auf dem Unternehmensschild, der offiziellen Website und in Materialien für Gäste verwendet wird.
Zusätze wie „bestes Hotel im Zentrum“, „günstiges Hotel in Berlin“ oder eine Aufzählung von Ausstattungsmerkmalen können gegen die Google-Richtlinien verstoßen.
Auch die Kategorie, etwa Hotel, Bed & Breakfast, Ferienhof oder Apartmenthotel, muss dem tatsächlichen Geschäftsmodell entsprechen.
Halten Sie Name, Adresse und Kontaktdaten einheitlich
Name, Adresse, Telefonnummer und Website sollten bei Google, auf der offiziellen Website, in der Booking Engine, auf Buchungsportalen und in den wichtigsten Online-Kanälen übereinstimmen.
Achten Sie besonders darauf, dass die Markierung auf der Karte den Eingang zeigt, den Gäste tatsächlich nutzen. Ein Pin auf der Gebäuderückseite oder in der falschen Straße kann zu Anrufen, verspäteten Check-ins und negativen Rezensionen führen, noch bevor der Aufenthalt begonnen hat.
Prüfen Sie außerdem, ob die Telefonnummer erreichbar ist und der Link zur offiziellen Website des Betriebs führt.
2. Helfen Sie Reisenden zu erkennen, ob Ihr Hotel zu ihnen passt
Wer Ihren Hoteleintrag öffnet, vergleicht häufig mehrere Unterkünfte. Gesucht werden Informationen, die eine Entscheidung schnell bestätigen oder ausschließen.
Das Profil sollte daher die Fragen beantworten, die vor der Buchung entstehen: Wo genau liegt das Hotel? Welche Zimmerkategorien gibt es? Ist ein Parkplatz vorhanden? Sind Haustiere erlaubt? Eignet sich der Betrieb für Familien? Ist der Zugang zum Spa im Aufenthalt enthalten?
Pflegen Sie die Details, die die Buchungsentscheidung beeinflussen
Kontrollieren Sie, ob Check-in- und Check-out-Zeiten, Ausstattung, Barrierefreiheit, Parkplatz, Gastronomie, WLAN, Pool, Fitnessraum, Spa und Regelungen für Haustiere korrekt angegeben sind.
Google kann einige Informationen auch aus anderen Quellen übernehmen. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, ob die sichtbaren Attribute noch Ihrem aktuellen Angebot entsprechen.
Ein als verfügbar angegebener Service, den es nicht mehr gibt, weckt falsche Erwartungen. Ein tatsächlich vorhandenes, aber nicht genanntes Angebot kann dagegen dazu führen, dass Ihr Hotel bei Gästen mit genau diesem Bedarf nicht in die engere Auswahl kommt.
Schreiben Sie eine Beschreibung, die bei der Entscheidung hilft
Vermeiden Sie allgemeine Formulierungen wie:
❌ „Gemütliches Hotel in zentraler Lage, ideal für einen unvergesslichen Aufenthalt.“
Hilfreicher wäre zum Beispiel:
✅ „Hotel mit 28 Zimmern, fünf Gehminuten vom Zürcher Hauptbahnhof entfernt, mit privatem Parkplatz, Familienzimmern und Check-in bis 23:00 Uhr.“
Zeigen Sie mit Ihren Fotos das gesamte Angebot
Ihre Fotos sollten Reisenden einen realistischen Eindruck davon vermitteln, was sie tatsächlich buchen können.
Bieten Sie vier Zimmerkategorien an, zeigen im Profil aber fast ausschließlich die Suite, fehlen Gästen, die ein Standard- oder Familienzimmer in Betracht ziehen, wichtige Informationen für ihre Entscheidung.
Sind fünf von zehn Zimmern renoviert, auf den Fotos aber nur die renovierten Zimmer zu sehen, können falsche Erwartungen entstehen. Die Enttäuschung darüber zeigt sich später möglicherweise in einer negativen Rezension.
Zeigen Sie daher den Außenbereich, den Eingang, die wichtigsten Zimmerkategorien, Badezimmer, Ausblicke, Gemeinschaftsbereiche, den Frühstücksraum und zentrale Ausstattungsmerkmale.
Dekorative Details können die Atmosphäre vermitteln, sollten aber keine Bilder ersetzen, die Größe, Aufteilung und tatsächliche Eigenschaften der Räume zeigen.
3. Nutzen Sie Rezensionen und Gästefeedback zur Optimierung
Rezensionen sind für die Optimierung des Google Unternehmensprofils besonders wertvoll. Sie zeigen, welche Aspekte Gäste wahrnehmen, welche Informationen vor der Anreise gefehlt haben und was sie als Stärke oder Schwachpunkt des Betriebs empfinden.
Zum Beispiel:
- Schreiben mehrere Gäste, dass der Eingang schwer zu finden ist, sollten Sie die Markierung auf der Karte, die Außenaufnahmen und die Anreiseinformationen überprüfen.
- Wird häufig auf den Parkplatz, die Entfernung zum Zentrum oder den Zugang zum Spa hingewiesen, sind diese Angaben im Profil oder auf der Website möglicherweise nicht klar genug.
Denken Sie bei Ihren Antworten daran, dass Sie nicht nur mit der Person sprechen, die die Rezension verfasst hat. Sie zeigen auch zukünftigen Gästen, wie Sie mit Lob, Problemen und Kritik umgehen.
Formulieren Sie Antworten auf positive Rezensionen persönlich. Bei negativen Rückmeldungen sollten Sie berechtigte Kritik anerkennen, die Situation sachlich erklären und erläutern, welche Maßnahmen Sie ergriffen haben.
Sie möchten typische Fehler vermeiden? Nutzen Sie unsere Antwort-Vorlagen für Rezensionen.
4. Schaffen Sie einen einfachen Weg zur Direktbuchung
Ein gut gepflegtes Profil weckt Interesse. Damit daraus eine Buchung wird, muss auch der nächste Schritt auf Ihrer Website überzeugen.
Verlinken Sie die richtige Seite
Der Link sollte zur offiziellen Website des Betriebs führen und einen schnellen Zugang zu Zimmern, Verfügbarkeiten und Booking Engine ermöglichen.
Öffnen Sie das Profil auf dem Smartphone, wie es ein neuer Gast tun würde, und versuchen Sie selbst zu buchen.
Können Sie in weniger als einer Minute Reisedaten eingeben und eine verfügbare Rate sehen? Oder müssen Sie erst den Buchungsbutton suchen, mehrere Seiten durchlaufen, Fenster schließen und von vorne beginnen?
Wird Ihr Google Unternehmensprofil häufig angeklickt, führt aber kaum zu Buchungen, sollten Sie Ihre Website überprüfen und verbessern.
Smartcheck analysiert Ihre Website, findet Fehler und schlägt Verbesserungen vor
Halten Sie Profil, Website und Booking Engine einheitlich
Die auf Google gezeigten Zimmer und Ausstattungsmerkmale sollten auf Ihrer Website leicht wiederzufinden sein.
Hebt das Profil beispielsweise ein Familienzimmer, den Spa-Bereich oder einen Parkplatz hervor, sollten Besucher schnell die entsprechenden Informationen und Bedingungen finden.
Das gilt auch für Zimmernamen, Bilder und Richtlinien. Wechselnde Bezeichnungen bei Google, auf der Website und in der Booking Engine können Zweifel daran wecken, ob es sich tatsächlich um dasselbe Angebot handelt.
Warum erscheint Ihre Direktrate nicht im Google Unternehmensprofil?
Ein Hoteleintrag bei Google allein reicht nicht aus, um auch Preise und Verfügbarkeiten anzuzeigen. Dafür benötigen Sie einen weiteren Google-Dienst: das Google Hotel Center.
Das Google Unternehmensprofil verwaltet die öffentliche Darstellung des Hotels, darunter Name, Adresse, Kontaktdaten, Fotos, Ausstattung und Rezensionen.
Das Google Hotel Center verwaltet dagegen die buchungsbezogenen Informationen, etwa Preise, Verfügbarkeiten, Zielseiten, kostenlose Buchungslinks und Hotel-Ads-Kampagnen.
Information | Verwaltung |
Name, Adresse, Telefonnummer, Fotos und Rezensionen | Google Unternehmensprofil |
Preise, Verfügbarkeiten und Buchungslinks mit Rate | Google Hotel Center über eine Integration |
Seite, auf der der Gast die Buchung abschließt | Offizielle Website und Booking Engine |
Damit eine Direktrate angezeigt werden kann, benötigt Ihr Betrieb eine Anbindung an das Google Hotel Center. Diese Verbindung können Sie in der Regel nicht selbst einrichten und verwalten.
Ihre Booking Engine, Ihr PMS, Ihr Channel Manager, Ihr CRS oder ein anderer Konnektivitätspartner übermittelt dafür folgende Informationen an Google:
- Verfügbarkeiten;
- Preise;
- Buchungsbedingungen;
- Zielseiten;
- Daten, mit denen die Informationen dem richtigen Betrieb zugeordnet werden können.
Sobald Google die Daten erhalten und freigegeben hat, kann die offizielle Website des Hotels unter den Buchungsoptionen erscheinen.
Was sind kostenlose Buchungslinks?
Kostenlose Buchungslinks sind unbezahlte Optionen, die Google mithilfe der über das Hotel Center übermittelten Daten in den Hotelergebnissen anzeigen kann.
Reisende sehen den Namen des Hotels und den verfügbaren Preis für die ausgewählten Reisedaten. Nach dem Klick gelangen sie auf die offizielle Website oder direkt in die Booking Engine, um die Buchung abzuschließen.
Google berechnet für Klicks über diese Links keine Gebühren. Der Anbieter, der die Integration verwaltet, kann jedoch eigene Kosten oder Bedingungen vorsehen.
Das sollten Sie mit Ihrem Anbieter klären
Fragen Sie Ihre Booking Engine, Ihren PMS- oder Channel-Manager-Anbieter, ob er kostenlose Google-Buchungslinks für Ihren Betrieb aktivieren kann.
Prüfen Sie außerdem:
- wie häufig Preise und Verfügbarkeiten aktualisiert werden;
- welche Seite sich nach dem Klick öffnet;
- ob Nutzer direkt zur Booking Engine gelangen;
- wie Klicks und Buchungen erfasst werden;
- ob zusätzliche Kosten für den Service anfallen.
Angezeigter Preis und Endpreis müssen übereinstimmen
Der bei Google angezeigte Preis muss dem Preis entsprechen, den Gäste auf der Buchungsseite vorfinden.
Zeigt Google einen Preis von 120 Euro, während die Booking Engine 145 Euro berechnet, kann das Vertrauen verloren gehen. Reisende kehren dann möglicherweise sofort zum Preisvergleich auf Buchungsportalen zurück.
Treten solche Abweichungen häufig auf, kann Google die Buchungslinks des Betriebs einschränken oder deaktivieren.
Währung, Steuern, Belegung, verpflichtende Zusatzkosten, Verfügbarkeit und Buchungsbedingungen müssen während des gesamten Buchungsprozesses übereinstimmen.
So erkennen Sie, wo der Weg zur Buchung abbricht
Betrachten Sie nicht nur die Anzahl der Aufrufe Ihres Google Unternehmensprofils.
Analysieren Sie auch Website-Klicks, Anrufe, Routenanfragen, Suchanfragen und Interaktionen mit den Buchungslinks.
Die Kombination dieser Daten zeigt, an welcher Stelle Verbesserungen nötig sind:
- Viele Aufrufe, aber wenige Website-Klicks können darauf hindeuten, dass das Profil zu wenig Mehrwert vermittelt oder wichtige Fragen nicht beantwortet.
- Viele Website-Klicks, aber wenige Buchungen sprechen für Hindernisse auf der Zielseite, in der Booking Engine oder bei Preisen und Buchungsbedingungen.
- Wiederkehrende Anrufe zu denselben Fragen zeigen, dass wichtige Informationen nicht deutlich genug sichtbar sind.
- Routenanfragen in Verbindung mit Rezensionen über einen schwer auffindbaren Eingang können auf eine falsche Kartenmarkierung oder unklare Außenaufnahmen hinweisen.
- Viele Interaktionen, aber wenige Direktbuchungen können auch daran liegen, dass das Angebot auf einem Buchungsportal sichtbarer, günstiger oder einfacher buchbar ist.
Um den Traffic vom Google Unternehmensprofil auf Ihre Website auszuwerten, sollten Sie den im Hoteleintrag hinterlegten Link mit Tracking-Parametern versehen.
Mit dem Campaign URL Builder von Google können Sie einen individuellen Link erstellen, der sich in Google Analytics eindeutig zuordnen lässt.
Diese Fehler sollten Sie im Google Unternehmensprofil vermeiden
Fehler | Folge |
Ein doppeltes Profil erstellen | Rezensionen, Fotos und Informationen verteilen sich auf mehrere Einträge. |
Die Kartenmarkierung falsch setzen | Gäste finden den Eingang schwerer, rufen unnötig an und starten mit einer schlechten Erfahrung in den Aufenthalt. |
Unpassende Kategorien verwenden | Google ordnet den Betrieb möglicherweise falsch ein und zeigt ihn bei weniger relevanten Suchanfragen. |
Veraltete oder unvollständige Fotos zeigen | Reisende können das tatsächliche Angebot nicht richtig einschätzen. |
Auf eine allgemeine Webseite verlinken | Zusätzliche Schritte erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Gäste vor der Booking Engine abspringen. |
Einen anderen Preis als den Endpreis anzeigen | Das Vertrauen geht unmittelbar vor der Buchung verloren. |
Den Zugriff nur einer externen Person überlassen | Der Betrieb riskiert, die Kontrolle über das Profil zu verlieren. |
Den Google-Eintrag als Ersatz für die Website betrachten | Der Eintrag hilft Ihnen, gefunden zu werden. Die Website muss Zimmer, Ausstattung, Bedingungen und Verfügbarkeit erklären und zur Buchung führen. |
Der häufig übersehene Fehler: Zugriffsrechte nicht kontrollieren
Ein häufiges Problem beim Google Unternehmensprofil entsteht, wenn der einzige Inhaber des Hoteleintrags ein ehemaliger Mitarbeitender, ein Berater oder eine Agentur ist, mit der der Betrieb nicht mehr zusammenarbeitet.
Dann kann selbst eine einfache Änderung, etwa die Telefonnummer zu aktualisieren oder auf eine Rezension zu antworten, unnötig kompliziert werden.
Um das zu vermeiden, sollte die primäre Inhaberschaft immer bei einem Konto liegen, das direkt vom Betrieb kontrolliert wird. Mitarbeitende, Berater und Agenturen können als weitere Inhaber oder Administratoren hinzugefügt werden, ohne Passwörter weiterzugeben.
Google unterscheidet zwischen:
- Inhabern, die auch Nutzer und Inhaberschaft des Profils verwalten können;
- Administratoren, die Informationen aktualisieren, Inhalte veröffentlichen und auf Rezensionen antworten können, ohne vollständige administrative Kontrolle zu erhalten.
Es empfiehlt sich außerdem, mindestens zwei internen Personen Zugriff auf das Profil zu geben und die Nutzerliste regelmäßig zu prüfen, besonders nach Personal- oder Anbieterwechseln.
Jetzt wissen Sie, welche Elemente den Google-Auftritt Ihres Betriebs wirksam machen. Nun können Sie die Theorie in die Praxis übertragen.
Dafür haben wir einen Leitfaden erstellt, der Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung und Verwaltung von Google-Einträgen für Hotels und Ferienunterkünfte führt – inklusive direkter Links zu den offiziellen Google-Richtlinien.
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Erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die Präsenz Ihres Betriebs auf Google korrekt einrichten und verwalten.
FAQs
Das Google Unternehmensprofil ist das kostenlose Tool, mit dem Hotels ihre Präsenz in der Google-Suche und auf Google Maps verwalten.
Der Eintrag kann Name, Adresse, Kontaktdaten, Fotos, Rezensionen, Ausstattung sowie Check-in- und Check-out-Zeiten anzeigen. Über das Google Hotel Center können zusätzlich Preise, Verfügbarkeiten und Buchungsoptionen eingebunden werden.
Ja. Google My Business ist der frühere Name des Google Unternehmensprofils.
Suchanfragen wie „Google My Business Hotel“, „Google-Hoteleintrag“ oder „Google-Profil für Unterkünfte“ beziehen sich daher auf dasselbe Tool.
Suchen Sie zunächst auf Google Maps nach dem Namen und der Adresse des Betriebs.
Existiert bereits ein Eintrag, müssen Sie ihn beanspruchen. Ist noch kein Eintrag vorhanden, können Sie ein neues Google Unternehmensprofil erstellen und die von Google verlangte Verifizierung abschließen.
In der Regel sind Hotels und Beherbergungsbetriebe berechtigt, die über einen realen physischen Standort, eine Rezeption oder Betreuung vor Ort sowie direkten Kontakt mit Gästen verfügen.
Ferienhäuser und Ferienwohnungen können normalerweise kein Profil wie ein klassischer lokaler Betrieb nutzen. Sie können jedoch über einen Konnektivitätspartner bei Google Ferienunterkünfte erscheinen.
Prüfen Sie, ob Ihr PMS, Channel Manager, Ihre Booking Engine, ein Buchungsportal oder eine andere Software Google Ferienunterkünfte unterstützt.
Der Partner übermittelt Google die Angaben zur Unterkunft, Fotos, Ausstattung, Preise, Verfügbarkeiten und den Buchungslink.
Ja, wenn das Verwaltungsunternehmen die Voraussetzungen für lokale Unternehmen oder Dienstleister mit Einsatzgebiet erfüllt.
Das Profil stellt jedoch das Unternehmen dar und nicht automatisch alle von ihm verwalteten Apartments.
Verwenden Sie den tatsächlichen Namen des Betriebs, wählen Sie die richtige Kategorie, halten Sie Kontaktdaten und Ausstattung aktuell, veröffentlichen Sie aussagekräftige Fotos, verwalten Sie Rezensionen und verlinken Sie die offizielle Website.
Achten Sie außerdem darauf, dass der Weg vom Google-Eintrag zur Booking Engine einfach und einheitlich ist.
Nein.
Das Google Unternehmensprofil verwaltet Name, Standort, Fotos, Rezensionen, Kontaktdaten und Ausstattung. Das Google Hotel Center verwaltet dagegen Preise, Verfügbarkeiten, Zielseiten und Buchungslinks.
Ein Google Unternehmensprofil und ein Link zur Website reichen nicht aus, um einen Preis anzuzeigen.
Preise und Verfügbarkeiten müssen über eine Booking Engine, ein PMS, einen Channel Manager, ein CRS oder einen anderen kompatiblen Partner an das Google Hotel Center übermittelt werden.
Die Abweichung kann durch nicht synchronisierte Aktualisierungen, Steuern, Währung, Belegung, Zusatzkosten, Buchungsbedingungen oder Verfügbarkeiten entstehen.
Prüfen Sie den Datenfluss zwischen PMS, Channel Manager, Konnektivitätspartner, Google Hotel Center und Booking Engine.
Kostenlose Buchungslinks sind unbezahlte Buchungsoptionen, über die Google die Direktrate des Hotels in den Hotelergebnissen anzeigen kann.
Nach dem Klick gelangen Reisende zur offiziellen Website oder zur Booking Engine und können dort die Buchung abschließen.
Ein vollständiges und einheitliches Profil hilft Google dabei, den Betrieb besser einzuordnen, und kann die Sichtbarkeit bei relevanten lokalen Suchanfragen erhöhen.
Die Platzierung hängt jedoch auch von Faktoren wie Relevanz, Entfernung, Bekanntheit und Suchkontext ab.
Analysieren Sie Website-Klicks, Anrufe, Routenanfragen, Suchanfragen und Interaktionen mit Buchungslinks.
Mit UTM-Parametern im Website-Link können Sie den Traffic aus dem Google Unternehmensprofil in Google Analytics erkennen und das weitere Verhalten der Nutzer auswerten.
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